Gemeinschaftsinitiative Westerwald

Grünes Land zwischen Rhein-Main und Rhein-Ruhr.

Der geografische Westerwald, umrahmt von den Flüssen Rhein, Lahn, Dill und Sieg, ist der Wirkungsraum der neuen Gemeinschaftsinitiative Westerwald, die offiziell mit der 1. Westerwald-Konferenz am 21. April 2008 an den Start gegangen ist. Kein Landstrich hinter den sieben Bergen, sondern eine verkehrsmäßig gut erschlossene Region zwischen den beiden Ballungs- und Wirtschaftszentren Rhein-Main und Rhein-Ruhr. Ein Land voller Natur und vieler cleverer Köpfe und Ideen. Ein Ferienziel und Wirtschaftsstandort gleichermaßen. Attribute, die sich hier nicht ausschließen, sondern vielmehr zu einer äußerst facettenstarken Region beitragen. Die drei Kern-Landkreise dieser Region sind Altenkirchen, Westerwald und Neuwied. Mit diesen drei Partnern wurden Ziele und Wege formuliert, um die gemeinsame Region weiter nach vorne zu bringen, ihre Potenziale und Stärken gezielter nach außen zu transportieren und gleichzeitig diese lebenswerte Region der eigenen Bevölkerung bewusster vor Augen zu führen. Aktive Beteiligung statt passives Wahrnehmen prägen diesen Prozess.

Weitblick statt Scheuklappen

Die Initiative will nicht das Rad neu erfinden und verfolgt das Ziel der schlanken Organisation, in der vorhandene personelle Ressourcen und Synergieeffekte genutzt werden sollen. Vertreter jedes Landkreises haben sich schon 2006 zusammengefunden, um dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Andere Regionen wie die Eifel wurden besucht, Akteure und Strukturen kennengelernt und die bereits initiierten Regionalprojekte studiert. Ideen aus dieser Recherche fließen in die Gemeinschaftsinitiative Westerwald ein, können jedoch auch nur die Grundlage bedeuten für eigene Wege, die auf die Bedürfnisse und Eigenart des Westerwaldes zugeschnitten sind. Die Lenkungsgruppe, in der alle Impulse und Projekte zusammenlaufen, besteht aus den drei Landräten Peter Paul Weinert (Westerwaldkreis), Michael Lieber (Kreis Altenkirchen) und Rainer Kaul (Kreis Neuwied) sowie Wolfgang Zirfas (Kreisverwaltung WW), Berno Neuhoff (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Altenkirchen mbH), Jörg Hohenadl (Mittelstandsförderung im Landkreis Neuwied) und Christoph Hoopmann (Westerwald Touristik). In regelmäßigen Arbeitstreffen werden die Ideen und Ziele weiterentwickelt, der Stand der einzelnen Projekte besprochen und die nächsten Schritte festgelegt.

Auf dem Westerwaldsteig zu neuen Ufern

In Anlehnung an die Strukturen anderer Gemeinschaftsinitiativen wurden auch für den Westerwald Handlungsfelder mit konkreten Projekten formuliert. Hierzu zählen Aktionen in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit und des Standort-Marketings, genauso wie Initiativen in den Bereichen Freizeit/Tourismus, Umwelt, Jugend, Kultur und landwirtschaftliche Regionalvermarktung/Westerwälder Produkte. Während manche Handlungsfelder mit Projekten ganz neu an den Start gehen, sind in anderen Bereichen bereits erfolgreiche Zusammenarbeit und beeindruckende Ergebnisse zu verzeichnen. In Sachen Tourismus arbeiten die drei Landkreise schon seit etlichen Jahren zusammen. Auch in bestimmten Bereichen der Kreisverwaltungen oder der Wirtschaftsförderungsgesellschaften gibt es übergreifende Zusammenarbeit. Mit Vermarktungsideen zu regionalen Produkte wurde ebenfalls schon begonnen. Ein Leuchtturmprojekt, das gemeinschaftlich umgesetzt wurde, stellt der seit Mai 2008 eröffnete Westerwaldsteig dar. Dieser über 220 km lange Premiumwanderweg hat in seiner Planung und Entstehung den Weg für alle weiteren kreisübergreifenden Gemeinschaftsideen gewiesen.

"Wir Westerwälder" gehen an den Start

Am 21. April 2008 war es so weit. Die erste Westerwaldkonferenz in Ransbach-Baumbach darf als offizieller Start für die Gemeinschaftsinitiative Westerwald gelten. Über 400 Interessierte aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens besuchten die Veranstaltung, welche die Chancen und Perspektiven des Westerwaldes beleuchtete, für gemeinschaftliches, partnerschaftliches Handeln warb und die Ernsthaftigkeit der anzukurbelnden Prozesse unterstrich. Die Landräte der drei Kern-Landkreise nahmen die Herausforderung an, bekundeten den Willen zur intensiveren Zusammenarbeit und gaben den Startschuss für die kommenden Prozesse. Das große Interesse von Seiten der Öffentlichkeit und Presse an diesem Tag unterstreicht die Aktualität des Themas im Wettbewerb der Regionen.

Das grüne W macht den Weg frei

Wir Westerwälder – unter diesem Titel werden zukünftig zahlreiche Aktionen anlaufen, die sich dem grünen W auf weißem Grund verpflichtet fühlen. Das Dachmarkenzeichen soll wie die gemeinschaftlichen Ideen und Projekte Durchdringung und Bekanntheitsgrad erfahren. Ersten wirkungsvollen Niederschlag findet das Gemeinsame Erscheinungsbild (Corporate Design) in der Entwicklung gemeinsamer Briefbögen der drei Landkreise und Wirtschaftsförderungsgesellschaften. In den touristischen Produkten ist das W nicht mehr wegzudenken und führt auch den Wandergast auf dem Westerwaldsteig. In den kommenden Jahren werden die angestoßenen Prozesse erste Früchte zeigen. Projekte entstehen, werden ergebnisorientiert vorangeführt und ziehen Kreise. Es werden sich Erfolge aber auch Schwierigkeiten zeigen, da Prozesse auch Wandel und neues Denken mit sich bringen werden. Die ersten Schritte hin zu einer Gemeinschaftsinitiative Westerwald sind getan. Weitere werden folgen...

Haben Sie Fragen, Ideen und Anregungen? Dann sprechen Sie uns an!


Ihr persönlicher Ansprechpartner

Herr Jörg Hohenadl
Mittelstandsförderung im Landkreis Neuwied GmbH
Marktstraße 80
56564 Neuwied

Telefon: +49 (0) 26 31 / 2 82 - 12
E-Mail: info@mfg-neuwied.de


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